Vergoldung, was Bedeutet das Eigentlich?

Bei einer Vergoldung wird die Oberfläche mit einer dünnen Schicht Gold oder einer Goldlegierung überzogen. Vergoldeter Schmuck weist in der Regel die Eigenschaften der darunterliegenden Metalle auf. Bei vergoldetem Silberschmuck kommt es wie bei reinem Silberschmuck nach einiger Zeit zu chemischen Reaktionen mit Schadstoffen/-gasen (z.B. Schwefelverbindungen), die sich in der Luft befinden. Der Schmuck läuft an und wirkt matt und glanzlos. Vergoldeter Schmuck kann durch sanftes Polieren mit einem weichen Tuch trocken gereinigt werden. Dabei starkes Reiben vermeiden, um die dünne, vergoldete Oberfläche nicht zu beschädigen.
Selbst die hochwertigste Vergoldung hält nicht ewig und trägt sich mit der Zeit ab. Besonders bei in sich beweglichen Teilen, wie den Panzerringen. Schmuck ist ein Gebrauchsgegenstand, die Tragespuren machen ihn individuell.


Wie Pflege ich meineN Schmuck?

Kosmetikprodukte schaden den Schmuckstücken, deshalb den direkten Kontakt mit Deo, Haarspray, Cremes und Parfum vermeiden. Salzwasser und Chlor sind für Schmuckstücke ebenfalls schädlich. Sie greifen die Oberfläche an und scheuern sie ab.
Der Schmuck sollte an einem dunklen, trockenen Ort gelagert werden, bestenfalls separat verpackt um Kratzer zu vermeiden. Zur Reinigung sollten keine chemischen Reinigungsmittel verwendet werden. Empfehlenswert ist die Reinigung mit einem weichen Poliertuch.


Läuft der Silberschmuck an?

Silber läuft an. Das Material kann im Laufe der Zeit eine gelbliche bis schwarze Färbung annehmen, da es vom Schwefelwasserstoff der Luft oder dem PH-Wert der Haut angegriffen wird. Hohe Luftfeuchtigkeit und enorme Temperaturunterschiede verstärken die Reaktion.
Wird Silber täglich gebraucht und ordnungsgemäß gelagert und gepflegt, lässt sich das Anlaufen in der Regel verhindern. Sollte es zu unerwünschten Kratzern und Verfärbungen kommen, lässt sich Silber wieder gut aufpolieren.